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Als Silky 2005 bei uns einzog, war mir bald klar, dass ich mit ihm irgend etwas machen muss. Meine Wahl fiel bald auf Agility, denn mir gefiel die Kombination aus Bewegung, Kopfarbeit und Teamarbeit. Ich schaute mich im Internet um und fand bald einen Verein in meiner Nähe, bei dem ich kurz darauf einen Anfängerkurs belegen konnte.

 

Leider stellte sich bald heraus, dass Silky zwar im Prinzip Spaß an Agility hatte, es aber leider Sachen gab, die er viel, viel lieber machte, wie zB. Jagen und Schwimmen. Velvet hatte allerdings genau soviel Spaß an Agility wie ich, so daß wir beide diesen Sport seit ihrem Einzug gemeinsam ausüben. Inzwischen ist Velvet in Agility-Rente, was sie aber nicht davon abhält, jede Woche mit auf dem HuPla zu gehen und weiterhin ihrem Hobby zu frönen.

 

Berichte zu unseren Agilityturnieren findet Ihr in unserem Hundeblog

 

Was ist Agility?

Nun, manche meinen, es wäre eine Sportart, bei der Hunde über bunte Stangen hopsen, durch ein paar Tunnel laufen und über ein paar Bretter sausen. Na ja, im Prinzip haben sie recht, auch wenn es ganz so einfach dann doch nicht ist.

 

Agililty wurde 1978 zum ersten Mal bei einer Crufts Dogshow als Pausenfüller gezeigt. In Anlehnung an den Pferdespringsport wurde so der Hundesport Agility entwickelt und bald zum Selbstläufer. 1987 schwappte die Agility-Welle nach Deutschland, wo sich Agility langsam etablierte und in den letzten Jahren einen richten Aufschwung erlebte.

Beim Agility müssen das Mensch-Hunde-Team einen Parcours von etwa 20 verschiedenen Geräten in einer vorher festgelegten Reihenfolge durchlaufen. An Geräten gibt es Sprünge (Hochsprünge, Weitsprünge, Reifen und Mauer), Tunnel (Röhren- und Sacktunnel), A-Wand, Steg, Wippe, Tisch und Slalom.

 

Es braucht gut ein Jahr kontinuierliche Ausbildung, bis der Hund alle Geräte gut und sicher bewältigen kann, wobei besonders der Slalom viel Übung erfordert und das mit Abstand am schwersten zu erlernende Gerät ist. Zugleich muss der Hundehalter lernen, seine Körpersprache richtig einzusetzen und dem Hund klar und deutlich anzuzeigen, welches Gerät als nächstes kommt. Natürlich werden auch verbale Kommandos benutzt, aber die Erfahrung zeigt, dass die meisten Hunde viel mehr und im Zweifel, wenn gesprochenes Kommando und Körpersprache sich widersprechen, auf die Körpersprache achten. Im Lesen unserer Körpersprache sind Hunde einfach Experten.

 

Der Hund wird während eines Agilitylaufes ohne Leine, Halsband und Körperkontakt nur mittels Kommandos und Körpersprache geführt. Und was von außen oft so leicht aussieht, erfordert doch viel Training und ist schon ein hartes Stück Arbeit. Wobei die meisten Hunde sichtlich mit Begeisterung dabei sind, denn dieser Hundesport kommt der Lauffreude der meisten Hunde doch sehr entgegen und erfordert dabei noch ein hohes Maß an Konzentration und Kopfarbeit.

 

Grundsätzlich kann jeder Hund Agility machen, vorausgesetzt er ist gesund und nicht zu alt. Allerdings sind manche Hunderassen einfach zu groß oder zu schwer für diesen Sport oder durch ihre Anatomie, langer Rücken, kurze Beine nicht geeignet. In einem solchen Falle sollte man davon natürlich absehen.

12. Dezember 2017

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